Seit einigen Jahren – und besonders seit der Corona-Zeit – berichten mir immer mehr Menschen von anhaltenden Magenbeschwerden, Völlegefühl, Sodbrennen, Druck im Oberbauch oder auch diffusem „Gehirnnebel“. Nicht selten steckt dahinter ein Bakterium, das weltweit sehr verbreitet ist: Helicobacter pylori.
Helicobacter pylori ist ein spiralförmiges Bakterium, das die Magenschleimhaut besiedeln kann. Es wird meist in der Kindheit übertragen und bleibt häufig lange unbemerkt. Bei vielen Menschen verursacht es jedoch irgendwann Beschwerden wie:
- Magenschmerzen oder Brennen
- Übelkeit
- Blähungen
- Reizmagen-Symptome
- chronische Gastritis
Wissenschaftlich ist gut belegt, dass Helicobacter pylori eine der häufigsten Ursachen für chronische Magenschleimhautentzündungen ist und auch an der Entstehung von Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüren beteiligt sein kann. In bestimmten Fällen erhöht eine langfristige Infektion sogar das Risiko für Magenkrebs – weshalb eine ärztliche Abklärung immer wichtig ist.
Warum scheint der Helicobacter pylori heute präsenter als zuvor?
Nach belastenden Phasen – wie etwa während und nach Covid – beobachten viele Menschen eine erhöhte Stressbelastung, veränderte Darmflora, geschwächte Schleimhäute und ein sensibles Immunsystem. Stress beeinflusst nachweislich die Magensäureproduktion und die Schutzfunktion der Schleimhaut. Ein bereits vorhandener Helicobacter kann dadurch leichter Beschwerden verursachen und eine Erstinfektion wird wahrscheinlicher.
Der „große Schub“ – meine begleitende Empfehlung
In meiner Praxis begleite ich Menschen ganzheitlich und individuell. Eine Methode, die sich bei manchen bewährt hat, ist der sogenannte „große Schub“ mit ionisiertem saurem (auch „totem“) Wasser aus dem aQuator oder dem Respo-Wassersystem.
Anwendung:
- 2 Stunden vor dem Zubettgehen beginnen
- 100 ml saures Wasser (pH-Wert 2,4–3) trinken
- alle 30 Minuten weitere 100 ml
- bis zur Schlafenszeit fortführen
Diese Anwendung erfolgt über mehrere Tage, je nach individueller Situation und stets in Eigenverantwortung. Falls du Fragen dazu hat, melde dich gerne bei mir!
Wichtig: Saures ionisiertes Wasser hat einen sehr niedrigen pH-Wert. Es sollte nur kurzfristig und gezielt angewendet werden.
Ganzheitlich denken
Langfristig helfen eine bewusste Ernährung unterstützt von einer jährlichen inneren Reinigungskur dabei, Helicobacter in Schach zu halten. Denn eine gesunde Darmschleimhaut und Darmflora machen es schädlichen Bakterien schwerer, sich festzusetzen.
Einen persönlichen Erfahrungsbericht von einer Patientin, die ihre Helicobacter pylori-Infektion nachweislich mit saurem Wasser und meiner Parasitenkur überwunden hat, findest du hier: Erfahrungsberichte
Zur Parasitenkur geht es hier.
Wichtiger Hinweis
Dieser Artikel ersetzt keine medizinische Diagnose oder Therapie. Bei Verdacht auf Helicobacter pylori solltest du unbedingt eine ärztliche Untersuchung durchführen lassen. Bitte stimme naturheilkundliche Maßnahmen immer mit deinem Arzt oder deiner Ärztin ab.