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Borreliose – die oft übersehene Ursache hinter chronischen Beschwerden?

Seit 2017 beschäftige ich mich persönlich und in meiner Praxis intensiv mit dem Thema Borreliose und chronischen Gelenkbeschwerden. In meiner Arbeit als Naturheiltherapeutin begegne ich immer wieder Menschen, die seit Jahren unter Schmerzen, Erschöpfung oder anderen gesundheitlichen Problemen leiden, ohne eine klare Ursache zu finden.

Auf Grundlage meiner eigenen Beobachtungen und Daten sowie der Erfahrungen vieler Betroffener deutet für mich alles darauf hin, dass Borreliose deutlich häufiger vorkommt, als viele Menschen vermuten. Mir macht es persönlich große Sorgen, wie viele Patienten nicht wissen, dass sie Borreliose haben und darum nicht richtig dafür behandelt werden können. Darum möchte ich möglichst viele zu dem Thema informieren.

Besonders bei chronischen Gelenkentzündungen und wiederkehrenden Beschwerden halte ich es für immens wichtig, Borreliose in Betracht zu ziehen und diese medizinisch abklären zu lassen.

Was ist Borreliose?

Borreliose (Lyme-Borreliose) ist eine bakterielle Infektionskrankheit, die hauptsächlich mit Zeckenstichen in Verbindung gebracht wird. Es wird jedoch seit Jahren diskutiert, ob auch andere stechende oder beißende Insekten und Parasiten eine Rolle bei der Verbreitung spielen könnten und meine Beobachtungen dazu sprechen eindeutig dafür.

Typische frühe Anzeichen können eine kreisförmige Hautrötung, grippeähnliche Beschwerden oder Fieber sein. Eine rechtzeitig erkannte und behandelte bakterielle Borreliose kann laut Schulmedizin überwunden werden, doch die chronischen Schäden durch eine unerkannte oder länger andauernde Infektion und die damit einhergehenden Entzündungen sind lebenslang und nicht umkehrbar. 

Nicht jeder Betroffene erinnert sich überhaupt an den Zeckenstich, der ihn infiziert hat. Oft treten erst Jahre später Beschwerden auf, die sie selbst nicht mit einer möglichen Borreliose in Verbindung bringen.

Viele leiden an Muskelabbau, Gelenkbeschwerden, Erschöpfung und das Gefühl, dass der Körper ständig gegen etwas “ankämpfen” muss.

Sinnbildlich erkläre ich meinen Patienten, dass Borrelien den Körper langfristig auslaugen können: sie “ernähren” sich von Muskelmasse und “trinken” Gelenkflüssigkeit. Natürlich ist dies eine vereinfachte Darstellung, sie beschreibt aber gut, wie belastend eine länger bestehende Borreliose für den Organismus sein kann. 

Wenn Beschwerden lange unerkannt bleiben

Die Diagnose einer chronischen Borreliose ist oft schwierig und umstritten, besonders wenn keine eindeutigen Laborbefunde oder typische frühe Symptome dokumentiert wurden. Wenn jemand allerdings über Jahre hinweg eine unbehandelte oder chronische Borreliose hat, können die Beschwerden sehr unterschiedlich sein.

Dazu können gehören:

Gelenke, Muskeln und Bewegungsapparat

  • wiederkehrende Gelenkentzündungen
  • wandernde Gelenkschmerzen
  • Schwellungen, besonders der Kniegelenke
  • Muskel- und Sehnenschmerzen
  • Rücken- und Nackenbeschwerden

Nervensystem

  • Kribbeln oder Taubheitsgefühle
  • Nervenschmerzen
  • Schwindel
  • Gleichgewichtsprobleme
  • Kopfschmerzen
  • Lichtempfindlichkeit

Konzentration und Psyche

  • Konzentrationsstörungen
  • „Gehirnnebel“
  • Gedächtnisprobleme
  • Stimmungsschwankungen
  • Reizbarkeit
  • Angstzustände

Allgemeine Beschwerden

  • starke Müdigkeit und Erschöpfung
  • Schlafstörungen
  • verminderte Belastbarkeit
  • grippeähnliches Krankheitsgefühl
  • Nachtschweiß

Viele Betroffene beschreiben das Gefühl, als wäre ihr gesamter Körper entzündet und von Schmerzen, die häufig von Ort zu Ort “springen” können. Auch von extremer Müdigkeit trotz ausreichend Schlaf und einem Wechsel zwischen besseren und schlechteren Tagen wird berichtet.

Wichtig ist jedoch: Diese Symptome können auch bei anderen Erkrankungen wie Fibromyalgie, Multiple Sklerose, Chronisches Fatigue-Syndrom, Schilddrüsenerkrankungen, Vitaminmängeln oder Autoimmunerkrankungen auftreten. Eine medizinische Abklärung ist deshalb immer notwendig.

Borreliose und Gelenkentzündungen

Besonders aufmerksam geworden bin ich über die Jahre durch die große Zahl an Menschen mit chronischen Gelenkproblemen.

Als Spätfolge einer Borreliose kann es Monate oder sogar Jahre nach einer Infektion zu wiederkehrenden Gelenkentzündungen kommen. Die sogenannte Lyme-Arthritis betrifft häufig die Kniegelenke, kann aber auch andere Gelenke betreffen, wie Sprung-, Ellenbogen-, Finger-, Zehen- und Handwurzelgelenke. In der Regel treten die Entzündungen schubweise und wiederkehrend auf.

Aus meiner Sicht wird der Zusammenhang  noch immer viel zu selten berücksichtigt und ist dafür mitverantwortlich, dass Langzeit- und chronische Borreliose unterdiagnostiziert werden.

Was empfehle ich persönlich?

Für alle gilt: Kontrolliert euren Körper und eure Kinder nach jedem Spaziergang, ganz besonders während der Zeckensaison (Mai – Oktober). Bei kreisrunden Hautrötungen solltet ihr immer einen Arzt aufsuchen. 

Deinen Körper unterstützen

Mein erster Rat ist: Wenn du unerklärte Symptome hast, lass dich nicht abwimmeln, sondern fordere einen Borreliose-Test! Meine Empfehlungen zur Unterstützung deines Körpers ersetzen keine ärztliche Behandlung. Sie basieren auf meinen persönlichen Erfahrungen aus vielen Jahren naturheilkundlicher Arbeit und zielen darauf ab, den Körper zu entgiften, die Organe zu unterstützen und Entzündungsvorgänge zu stoppen. 

Ionisiertes basisches Wasser – jeden Tag

Indem du ausreichend ionisiertes basisches Wasser (täglich min. 30 ml pro Kilogramm Körpergewicht) trinkst, unterstützt du deinen Körper dabei zu entgiften, trägst dazu bei den Säure-Basen-Haushalt auszugleichen und förderst die Zellgesundheit.

Bei akuten/schubweise auftretenden Beschwerden kann auch ein großer Schub mit ionisiertem saurem Wasser angezeigt sein. 

Parasitenkur: Entgiftung, Darmgesundheit und Leberunterstützung

Ich empfehle meinen Patienten mit Borreliose ein- bis zweimal jährlich meine Parasitenkur durchzuführen. Ziel ist es, den Körper von innen zu reinigen, die Darmgesundheit zu fördern und das Immunsystem zu unterstützen, um Entzündungsprozessen den Wind aus den Segeln zu nehmen. 

So enthält die Kur unter anderem Karde, die in der Kräuterheilkunde im Zusammenhang mit Borreliose verwendet wird und deren mögliche Wirkung darauf aktuell auch wissenschaftlich untersucht werden. (Wieder einmal wusste die Natur schon lange, was die Wissenschaft erst spät realisiert)

Ergänzt wird sie durch weitere Kräuter wie Wermut, Schwarze Walnuss, Bärlauch und Bio-Chlorella, die traditionell zur Unterstützung von Leber, Darm und Ausscheidungsorganen eingesetzt werden. Die Liste der positiven Wirkungen der Kräuter in meiner Kur ist so lang, dass es eine ganze Broschüre dazu gibt, die du hier online lesen kannst: Skaistes Broschüren

Aus meiner Erfahrung profitieren viele Menschen mit chronischen Belastungen von einer regelmäßigen Unterstützung dieser Entgiftungs- und Regulationsprozesse.

Ganzheitlich denken

Borreliose gehört aus meiner Sicht in fachkundige Hände und schulmedizinische und naturheilkundliche Ansätze können sinnvoll gemeinsam eingesetzt werden. Dazu zählen beispielsweise:

  • medizinische Diagnostik
  • Ernährungsanpassungen
  • Heilpflanzen
  • Vitamine und Mineralstoffe
  • Darmaufbau
  • Bioresonanz
  • Ozonanwendungen
  • weitere individuelle naturheilkundliche Maßnahmen

Mein wichtigster Rat

Wenn du unter chronischen Gelenkschmerzen, unerklärlicher Erschöpfung oder Beschwerden leidest, die einfach nicht verschwinden wollen, dann lasse die Ursachen gründlich abklären.