Unser Immunsystem arbeitet jeden Tag für uns – nicht erst dann, wenn die Nase läuft, der Hals kratzt oder wir mit Fieber im Bett liegen. Deshalb ist es mir wichtig, Gesundheit nicht erst dann zum Thema zu machen, wenn Beschwerden auftreten oder der Arzt schlechte Nachrichten für uns hat.
In meiner Arbeit als Naturheiltherapeutin versuche ich den Menschen, die zu mir kommen, immer zu vermitteln: Wir können unserem Körper jeden Tag dabei helfen, seine natürlichen Funktionen aufrechtzuerhalten. Ernährung, Wasser, Darm, Leber, Mineralstoffe, Bewegung, Schlaf und Stress spielen dabei zusammen.
Es geht nicht darum, das Immunsystem möglichst stark „anzukurbeln“. Ein gesundes Immunsystem muss vor allem gut funktionieren und im Gleichgewicht bleiben.
Was macht unser Immunsystem eigentlich?
Unser Immunsystem ist ein komplexes Zusammenspiel aus Organen, Zellen, Geweben und Botenstoffen. Haut und Schleimhäute bilden bereits eine erste Schutzbarriere. Im Inneren erkennen spezialisierte Immunzellen Krankheitserreger und andere potenzielle Gefahren und reagieren darauf.
Damit all diese Prozesse funktionieren können, braucht unser Körper jedoch die richtigen Voraussetzungen.
Und genau hier können wir selbst jeden Tag ansetzen.
Darm und Verdauung: Gesundheit beginnt von innen
Der Darm ist für mich einer der wichtigsten Bereiche, wenn ich mit meinen Praxisbesuchern ganzheitlich an ihrer Gesundheit arbeite.
Er verarbeitet nicht nur unsere Nahrung und ermöglicht die Aufnahme wichtiger Nährstoffe. Der Darm steht auch in enger Verbindung mit unserem Immunsystem. Ist unsere Verdauung dauerhaft gestört, können Nährstoffversorgung und allgemeines Wohlbefinden darunter leiden.
Deshalb achte ich besonders auf regelmäßige Verdauung, eine möglichst natürliche und abwechslungsreiche Ernährung und darauf, den Darm nicht ständig mit stark verarbeiteten Lebensmitteln, wie Zucker und unnötigen Zusatzstoffen zu belasten.
Auch Candida spielt in meiner naturheilkundlichen Arbeit immer wieder eine Rolle. Candida-Hefen kommen von Natura aus im menschlichen Körper vor. Problematisch wird es, wenn sich das Gleichgewicht verändert und sie sich übermäßig vermehren.
👉 Über den Zusammenhang zwischen Candida, Stress und Immunsystem habe ich bereits hier ausführlicher geschrieben: Der Teufelskreis der Übersäuerung und seine Auswirkunge auf unsere Gesundheit
Wasser und Mineralstoffe: Versorgung auf Zellebene
Unser Körper besteht zu einem großen Teil aus Wasser. Deshalb gehört ausreichendes Trinken für mich zu den absoluten Grundlagen der Gesundheitsvorsorge.
Ich selbst arbeite seit vielen Jahren mit frischem ionisiertem basischem Wasser, das ich mit den Geräten von aQuator herstelle. Mein Empfehlung lautet in der Regel min 30 ml (p-Wert 9,5) pro Kilogramm Körpergewicht täglich.
Nach meiner Erfahrung eignet sich ionisiertes Wasser durch seine feinere Struktur besonders gut zur Hydrierung und unterstützt den Körper bei seinen natürlichen Ausscheidungsprozessen.
Genauso wichtig ist eine ausreichende Versorgung mit Mineralstoffen und Mikronährstoffen. Sie werden für unzählige Stoffwechselvorgänge benötigt – und auch unser Immunsystem kann nur mit dem arbeiten, was wir ihm zur Verfügung stellen.
Entlastung: Leber, Nieren und Darm unterstützen
Versorgen ist für mich allerdings nur eine Seite. Die andere lautet: entlasten.
Unsere Leber arbeitet jeden einzelnen Tag. Sie verarbeitet Nährstoffe, baut körpereigene Stoffwechselprodukte ab und hilft dabei, Substanzen so umzuwandeln, dass sie ausgeschieden werden können. Nieren und Darm übernehmen ebenfalls wichtige Aufgaben bei der Ausscheidung.
Deshalb spielt die Unterstützung dieser Organe in meiner Arbeit eine große Rolle.
Ausreichend zu trinken ist dafür eine wichtige Grundlage. Darüber hinaus empfehle ich vielen meiner Praxiskunden ein- bis zweimal jährlich meine pflanzliche Parasitenkur.
Dabei geht es mir um eine bewusste Phase der Reinigung und Entlastung: Die Ernährung wird angepasst, der Darm unterstützt und verschiedene Heilpflanzen kommen zum Einsatz. Meine Kur enthält unter anderem Wermut, Schwarze Walnuss, Karde, Bärlauch und Bio-Chlorella. Diese Pflanzen werden traditionell für ganz unterschiedliche Bereiche eingesetzt – von Verdauung und Darm bis hin zur Unterstützung von Leber und Ausscheidungsorganen.
👉 Mehr über die einzelnen Kräuter und meine Beweggründe für ihre Kombination kannst du in meiner Broschüre nachlesen: „Die Pflanzenkraft hinter Skaistes Parasitenkur“
Bio-Chlorella – nicht nur während der Parasitenkur
Bio-Chlorella ist auch unabhängig von meiner Parasitenkur ein wichtiger Bestandteil meiner naturheilkundlichen Arbeit.
Die Mikroalge liefert unter anderem Eiweiß, Chlorophyll sowie verschiedene Mineralstoffe und Spurenelemente. Chlorella wird außerdem häufig im Zusammenhang mit Entgiftung und der Bindung bestimmter Stoffe im Verdauungstrakt eingesetzt.
Deshalb biete ich Bio-Chlorella auch als Tabletten zur längerfristigen Einnahme außerhalb/nach der Parasitenkur an.
Für mich passt sie hervorragend zu meinem Grundgedanken: den Körper nicht erst unterstützen, wenn etwas nicht stimmt, sondern ihn kontinuierlich gut versorgen und entlasten.
Übersäuerung und Gleichgewicht
Ein weiterer wichtiger Baustein meiner Arbeit ist der Säure-Basen-Haushalt.
Stress, Ernährung, Schlafmangel, Umweltbelastungen und zu wenig Flüssigkeit gehören zu den Faktoren, die ich in diesem Zusammenhang mit meinen Praxisbesuchern betrachte. Das Thema ist umfangreich genug für einen eigenen Artikel – deshalb möchte ich es hier nicht wiederholen.
👉 Wenn du mehr darüber erfahren möchtest, lies hier weiter:
Übersäuerung des Körpers – Skaistes ausführlicher Artikel
Schlaf, Bewegung und Stress nicht vergessen
Manchmal suchen wir nach komplizierten Lösungen und vergessen dabei die Grundlagen.
Schlaf: Unser Körper braucht regelmäßige Erholungsphasen.
Bewegung: Bewegung unterstützt Kreislauf, Stoffwechsel und allgemeines Wohlbefinden.
Frische Luft und Natur: So oft wie möglich raus!
Stress reduzieren: Dauerhafter Stress belastet unseren gesamten Organismus. Manchmal ist deshalb nicht noch ein weiteres Nahrungsergänzungsmittel nötig, sondern schlicht mehr Ruhe.
Und natürlich gehört für mich auch Lebensfreude dazu. Gesundheit soll nicht bedeuten, dass wir jeden Tag perfekt leben müssen.
Warte nicht, bis dein Körper laut wird
Das ist wahrscheinlich der wichtigste Gedanke, den ich dir aus diesem Artikel mitgeben möchte.
Wir bringen unser Auto regelmäßig zum Service und kümmern uns um unser Zuhause, bevor etwas kaputtgeht. Warum warten wir bei unserem eigenen Körper so häufig darauf, bis Beschwerden da sind, der Arzt gebraucht wird oder eine Diagnose uns plötzlich zum Handeln zwingt?
Gesundheitsvorsorge beginnt für mich viel früher.
- Versorge deinen Körper mit ausreichend gutem Wasser.
- Gib ihm möglichst natürliche Lebensmittel und achte auf ein Gleichgewicht der Nährstoffe.
- Unterstütze Darm, Leber und Ausscheidungsorgane.
- Gib ihm Schlaf und Erholung.
- Bleib in Bewegung.
- Und lerne, seine kleinen Signale ernst zu nehmen, bevor daraus große werden.
Du musst nicht alles von heute auf morgen verändern. Viele kleine Entscheidungen, die wir jeden Tag für unseren Körper treffen, ergeben langfristig etwas Großes.
Und wenn du nicht weißt, wo du anfangen sollst, melde dich gerne bei mir.
Wichtiger Hinweis:
Dieser Artikel gibt meine persönlichen Erfahrungen und Empfehlungen aus meiner naturheilkundlichen Arbeit wieder. Naturheilkundliche Maßnahmen ersetzen keine ärztliche Diagnose oder notwendige medizinische Behandlung. Bei anhaltenden, unklaren oder starken Beschwerden solltest du diese immer ärztlich abklären lassen.